FokusLyrik

Verlagshaus Berlin // Festival — Kongress / Frankfurt am Main // März 2019

Bild: © FokusLyrik

»Dass die Lyrik in den letzten Jahren mehr Aufmerksamkeit erfahren hat, ist zu einem großen Teil den unabhängigen Verlagen zu verdanken. Ihrer oftmals prekären Lage begegnet die Politik nun mit mehr Förderung. Reichen die neuen Maßnahmen aus? Wie wirksam sind sie im internationalen Vergleich?« — Gemeinsam mit Oliver Schenk (BKM), Klaus Schöffling (Schöffling & Co.), Reto Ziegler (Edition Korrespondenzen) und Jan Kuhlbrodt diskutierten wir diese Fragen im Panel »Neue Perspektiven der Verlagsförderung« während des Festivalkongresses »FokusLyrik« in Frankfurt/Main. »Esst mehr Lyrik« schreibt das Börsenblatt (11.03.19).


Die Reduktion der Pfirsichsaucen im köstlichen Ereignishorizont

Verlagshaus Berlin // Buchgestaltung // Februar 2019

Die Reduktion der Pfirsichsaucen im köstlichen Ereignishorizont
Gedichte: Alexander Graeff // Illustrationen: Mario Hamborg // Buchgestaltung: Andrea Schmidt
ISBN: 978-3-945832-30-1
Verlagshaus Berlin, 2019


Typen & Klischees

Lehre & Forschung // Typografieseminar / Leibniz-Universität Hannover // Februar 2019

Der typografische Fachbegriff Klischee referiert auf das französische Wort Cliché und bezieht sich auf die Nachbildung eines Originals als allgemeine Bezeichnung für sämtliche Arten von Hochdruckplatten. Umgangssprachlich steht das Klischee für eine ehemals innovative Vorstellung, Redensart oder Stilmittel, die mittlerweile veraltet erscheint. Das Klischee existiert als etwas geistig oder sprachlich Schablonenhaftes.

Logo / Zeichen / Visitenkarte

[Studierendenarbeiten]

In dem Typografieseminar »Typen & Klischees« setzten wir uns mit den Grundlagen typografischer Gestaltung vor dem Hintergrund interkultureller Kontexte auseinander. Wir untersuchen das »Klischee« auf formal-ästhetischer und sprachlicher Ebene und entwickelten Layouts dazu. Ausgehend vom Buchstaben als kleinster Einheit der Schrift bis hin zu komplexen digitalen Layouts erarbeiten wir Fachbegriffe, Schriftgeschichte, Klassifizierung von Schriften, Mikrotypografie und Anwendung von Schrift im digitalen Medium.


Die fragile Schönheit des Digitalen

Lehre & Forschung // Vortrag an der Leibniz Universität Hannover // Dezember 2018

Über Buchgestaltung in Zeiten des digitalen Wandels und über digitale Kommunikationsformate jenseits des traditionellen Verlegens von Lyrik habe ich am 4. Dezember 2018 in einer Ringvorlesung an der Leibniz-Universität Hannover gesprochen! Aber auch darüber wie aus einer Schnapsidee heraus mit viel Herzblut, Leidenschaft und Engagement ein eigenständiger Lyrikverlag erwachsen ist, der aus der heutigen deutsch-sprachigen Lyriklandschaft nicht mehr wegzudenken ist. (Fotos: © Julian Martitz)


Frühjahrsvorschau 2019

Verlagshaus Berlin // Lyrik im Verlagshaus Berlin // Dezember 2018

Frische Lyrik im Verlagshaus Berlin! In KIPPBILDER erschließt Anna Hetzer sich Geschichten, Orte, Sprachen, Waren – in ihren Gedichten werden sie doppelbödig, zu Kippbildern ihrer selbst. In ihrem Lyrikdebüt protokolle der gegenwart bewegt Sandra Gugić sich entlang der Oberflächen und Tiefenströmungen der Gegenwartssprache. In Die Reduktion der Pfirsichsaucen im köstlichen Ereignishorizont fragt Alexander Graeff, wie man in einer voreingestellten Welt zu einer eigenen Stimme findet. Odile Kennels Sprache in Hors Texte lässt sich nicht bändigen, wird zum begehrenden Körper, der sich das Gegenüber einverleibt. (Gestaltung der Vorschau: Andrea Schmidt)


Religionspolitische Jahrestagung

Visuelle Kommunikation // Editorial Design für die Friedrich-Ebert-Stiftung Berlin // November 2018

Gestaltung der Einladung, Stellwand und Printmedien für die alljährliche religionspolitische Jahrestagung der Friedrich-Ebert-Stiftung Berlin (Referat Religion und Politik).

(Fotos: © Friedrich-Ebert-Stiftung)


ocelot²

Verlagshaus Berlin // ocelot² // November 2018

Es gibt kein richtiges Lesen. Aber es gibt gutes Argumentieren. Es gibt nicht die Wahrheit über ein Buch, aber es gibt gute Gründe für bestimmte Lektüren. In der Literatur genügt die Kategorie »Daumen hoch / Daumen runter« nicht. Maria-Christina Piwowarski und Ludwig Lohmann, Buchhändler*innen im Ocelot Berlin, laden zwei Mal im Jahr Gäste ein, um mit ihnen über vier aktuelle Bücher zu diskutieren.

In der neuen Veranstaltungsreihe »ocelot²« haben wir hinterfragt, warum uns das Lesen berauscht, warum uns manche Texte wegtragen, warum manche Figuren funktionieren und manche stolpern. Wir haben kritisch gelesen, uns begeistern und verstören lassen, weil wir an die Wirkmächtigkeit von Texten glauben und nicht in den großen Abgesang auf die Buchkultur mit einstimmen wollen.

→ Donnerstag, 15.11.18 // 20 Uhr
ocelot² mit Ludwig Lohmann, Maria-Christina Piwowarski, Andrea Schmidt (Verlagshaus Berlin)
und Alexander Weidel (Secession Verlag für Literatur)
Ocelot, not just another Bookstore, Brunnenstraße 181, Berlin

(Fotos: © Ocelot & literaturpower)


1. Berliner Verlagspreis 2018

Verlagshaus Berlin // Verleihung des Förderpreises an das Verlagshaus Berlin // November 2018

Verleihung des Berliner Verlagspreises // Foto: © Cordula Giese
Am Sonntag, 11. November 2018, wurde im Deutschen Theater in Berlin der erste Berliner Verlagspreis durch die Wirtschaftssenatorin Ramona Pop und Kultursenator Dr. Klaus Lederer verliehen. Mit dem Hauptpreis wurde der Verlag Klaus Wagenbach ausgezeichnet. Die beiden Förderpreise gingen an Reprodukt und das Verlagshaus Berlin!
In der Jurybegründung heißt es: »Für die einzigartige Verbindung von moderner Lyrik und gegenwärtiger Illustration steht das Verlagshaus Berlin. Das mutige Programm wird begleitet von Veranstaltungen, die junge Leserinnen und Leser mobilisieren. Gemeinsam mit dem Buchhandel stimmen wir ein in den Appell: Poetisiert Euch!« Wir freuen uns riesig über diesen Preis, vor allem über die damit verbundene Wertschätzung unserer Arbeit!
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Verleihung des ersten Berliner Verlagspreises
Aus der Laudatio von Gunnar Cynybulk
(Laudatio: Gunnar Cynybulk)


SYN_ENERGY BERLIN_ATHENS

Verlagshaus Berlin // Festival zu griechisch-deutscher Literatur // Oktober 2018

Symposium: SYN_ENERGY // Plakat: © lettrétage Berlin
SYN_ENERGY // Foto: © Anastasia GkitskiSYN_ENERGY // Foto: © Anastasia Gkitski
SYN_ENERGY // Foto: © Anastasia GkitskiSYN_ENERGY // Foto: © Anastasia Gkitski

Das Festival SYN_ENERGY BERLIN_ATHENS führte Autor*innen, Übersetzer*innen, Künstler*innen und Verleger*innen aus dem griechischen und deutschen Sprachraum zu einem literarischen Dialog zusammen. Lesungen, Performances, Diskussionen und ein Tagungsprogramm mit unterschiedlichen Schwerpunkten eröffneten Räume für literarische Genres, aktuelle Entwicklungen im griechisch- und deutschsprachigen Raum, über Gemeinsamkeiten und Unterschiede. In dem Tagungspanel »Schreibpraxen und Präsentationsformen« habe ich über Strategien des digitalen Verlegens von Lyrik gesprochen und mich mit Verleger*innen und Autor*innen aus Griechenland ausgetauscht. Erschöpft, aber glücklich nach vier Tagen griechisch-deutscher Literatur mit tollen Panels, neuen Begegnungen mit nicht endendwollenden Gesprächen und spannenden Performances lausche ich zum Abschluss des Festivals dem grandiosen Jan Kuhlbrodt, wie er Gesänge aus seinem Band »Kaiseralbum« rezitiert. Lyrik macht glücklich! Weiß ich spätestens seit heute!


Berliner Verlagspreis

Verlagshaus Berlin // Nominierung für die Shortlist // Oktober 2018

Das Verlagshaus Berlin wurde für den Berliner Verlagspreis nominiert, der in diesem Jahr erstmalig ausgeschrieben wurde. Von insgesamt 75 Verlagen, die sich mit ihren Autor_innen, ihren Büchern, Lesungen und der Freude am Verlegen beworben haben, wurden acht Verlage von der Jury für die Shortlist ausgewählt: Guggolz Verlag, Korbinian Verlag, Pulp Master, Verlagshaus Jacoby & Stuart, Verlag Klaus Wagenbach, Reprodukt, unsere Freund_innen vom Verlag das Kulturelle Gedächtnis und — das Verlagshaus Berlin!

Die fünfköpfige Jury (Gunnar Cynybulk, Christiane Fritsch-Weith, Katharina Hesse, Dirk Knipphals und Barbara Schneider-Kempf) honoriert mit der Nominierung ein herausragendes Programm und verlegerisches Engagement und wird nun aus der Liste der acht Verlage einen Haupt- und zwei Förderpreise vergeben. Die drei Preisträger_innen werden am 11. November 2018 im Rahmen eines feierlichen Festakts im Deutschen Theater Berlin bekannt gegeben.