Lyrik, Ligaturen & Typografie

Performance // Podcast »BookGazette« // Juni 2021

Mit Nick Lüthi, dem Initiator von bookgazette.xyz habe ich mich in dem Podcast »BookGazette. Die Welt der unabhängigen Verlage« über Lyrik, Ligaturen & Typografie unterhalten. Wir sprachen über unabhängiges Verlegen, warum man vor Gedichten keine Angst haben sollte und wie Gestaltung & Inhalt in einem Buch zusammen gehen können. Im Übrigen sind alle Folgen des Podcasts super spannend, denn es kommen Expert*innen aus ganz unterschiedlichen Bereichen des unabhängigen Verlegens zu Wort und sprechen über ihre jeweiligen Erfahrungen – sehr individuell, inspirierend und professionell. Große Empfehlung!


Edition Zwanzig

Visuelle Kommunikation // Editorial Design – Chapbooks // August 2020

Im Verlagshaus Berlin haben wir eine neue Reihe für Chapbooks entwickelt: In der edition zwanzig erscheinen Chapbooks, die Lust machen auf das Entdecken neuer poetischer Stimmen. Wir wollen Autor*innen eine erste Plattform zur Publikation und Zusammenarbeit bieten, noch bevor ein umfangreiches Manuskript in üblicher Debutlänge vorliegt.

Für die neue Edition habe ich das gestalterische Konzept entwickelt: handliche Bücher mit Klappumschlag, Fadenknotenbindung und gedruckt auf Fedrigoni´s neuem Arena-Papier leuchten im sommerlich frischen Pantone 811. Kleine typografische Schätze, die dazu einladen, neue Lyrik zu entdecken.

In unserer ersten Edition erschienen »BARBARA« von Barbara Juch und »lustdorf« von Alisha Gamisch starke lyrische Stimmen, die noch viel von sich hören lassen werden.


Podcast #lyrikalsmodus

Performance // Podcast #lyrikalsmodus // August 2020

Im Podcast #lyrikalsmodus habe ich eine neue Episode mit Anna Hetzer (Autorin) und Sasha Rau (Schauspielerin) aufgenommen. Wir sprechen über Inszenierungen von Lyrik, über Kipp- und Standbilder, Performances, Mehrsprachigkeit, die Schaffung und Vermessung von Räumen – und Etikettenschwindel. Ein schönes Gespräch, hört doch mal rein: https://www.buzzsprout.com/945517/4793528

Visualisierungen zu unserem gemeinsamen Projekt, welches letztes Jahr im Dezember in der Schaubühne Hamburg präsentiert wurde, könnt ihr hier sehen: Kippbilder.


Deutscher Verlagspreis 2020

Performance // Auszeichnung mit dem Deutschen Verlagspreis 2020 // Mai 2020

Große Freude im Verlagshaus! Wir wurden online gemeinsam mit 65 anderen unabhängigen Verlagen aus ganz Deutschland von Prof. Monika Grütters, Staatsministerin für Kultur und Medien, mit dem Deutschen Verlagspreis 2020 ausgezeichnet:

„Gerade unabhängige Verlage engagieren sich dafür, dass auch Bücher zu Themen abseits des Mainstreams verlegt werden. Sie garantieren eine vielfältige Bücherlandschaft, stoßen Diskussionen an und ermöglichen es den Leserinnen und Lesern, auch Neues und Unerwartetes zu entdecken.“

Nach den Auszeichnungen mit dem 1. Deutschen Verlagspreis im letzten Jahr und dem 1. Berliner Verlagspreis 2018 bedeutet dieser Preis für uns vor allem eine weitere Wertschätzung unserer Arbeit in einem Verbund von Autor*innen, Illustrator*innen – von Kompliz*innen, die das Verlegen von Lyrik als künstlerisches und auch politisches Arbeiten verstehen. Großen Dank allen für die Unterstützung und Begleitung in den letzten 15 Jahren, und ganz besonders denen, die den Deutschen Verlagspreis ermöglicht haben! – poetisiert euch!


made in china

Visuelle Kommunikation // Editorial Design // März 2020

→ made in china
Gedichte: Lea Schneider // Illustrationen: Yi Meng Wu
Buchgestaltung: Andrea Schmidt
ISBN: 978-3-945832-38-7
Verlagshaus Berlin, 2020

»Wann ist ein Gedicht ein Gedicht?« (Veronika Lichter, bücherfrauen, 21. März 2020)
→ »ein loch im papier« (Monika Littau, Fixpoetry, 1. April 2020)
→ »Nicht vergleichen müssen …« (Marcus Neuert, Fixpoetry, 1. April 2020)
»Eine Reise durch Städte, Sprachen und Gedichte« (Peggy Kames, sinofilia.com, 13. April 2020)


Teilchenland

Visuelle Kommunikation // Editorial Design // März 2020

Teilchenland
Gedichte: Caca Savic // Illustrationen: Nina Kaun
Buchgestaltung: Andrea Schmidt
ISBN: 978-3-945832-37-0
Verlagshaus Berlin, 2020

»Mehrsamkeiten« (Jonis Hartmann, Fixpoetry, 23. März 2020)
»Letzte Lektüren – Podcast #14« (blauschwarzberlin, März 2020)


ocelot²

Performance // ocelot² – Die Diskussion // Buchhandlung Ocelot Berlin // November 2019

Am 14. November war es wieder so weit! Das ocelot² ging in die zweite Runde! Erneut haben wir dazu eingeladen, Literaturkritik anders zu denken – weniger prätenziös, weniger elitär, weniger hektisch. Dafür zugänglich, unterhaltsam und mit viel Liebe zum Buch.

Gemeinsam mit Maria-Christina Piwowarski & Ludwig Lohmann (Ocelot, not just another Bookstore) und Alexander Weidel (Secession Verlag für Literatur) sprachen wir über vier aktuelle Bücher aus dem Herbstprogramm 2019. Wir stimmten nicht mit ein in den großen Abgesang auf die Buchkultur. Wir glauben an die Wirkmächtigkeit von Texten. Weil Lesen ein Ereignis ist, inszenieren wir Literatur und leben die Kritik – kompetent, öffentlich und angreifbar.

Die wilde Diskussion wird bald auf dem Podcast von blauschwarzberlin nachzuhören sein.

(Fotos: © Ocelot & Simone Hawlisch)


#lyrikalsmodus

Performance // Diskussion & Lesung / Z-Bar Berlin // August 2019

#lyrikalsmodus ist eine Veranstaltungsreihe im Verlagshaus Berlin. In loser Folge laden wir jeweils drei Autor_innen ein und diskutieren mit ihnen anhand ihrer Texte zu einem uns wichtigen Begriff in der Gesellschaft – ganz im Sinne unseres Verlagshaus-Mottos: poetisiert euch.

In der nächsten Veranstaltung am 13. September 2019 nehmen wir mit unseren Gästen Odile Kennel und Swantje Lichtenstein Körper in den Blick: Körper als Gegenstand von Gedichten, als Resonanzräume im poetischen Diskurs und Gegenwartslyrik als Vehikel der Realisation von Körpern. Über menschliche und allegorische Körper wird gesprochen, über Ent-Körperung und Ver-Körperung, aber auch über Körper, an denen sich soziale Verhaltensweisen wie Begehren oder Gehorsam manifestieren. Dabei immer im Fokus: das Gedicht. Hat ein Gedicht einen Körper? Oder ist es Körper? Wie wird die Körperlichkeit von Lyrik realisiert? Sind Gedichte Projektionsflächen menschlicher Körperlichkeit? Oder Installationen im Raum? In den letzten Jahren hat die Präsenz von Körpern in der Lyrik wieder zugenommen – können wir daher von einem Body Turn in der Lyrik sprechen? Moderation: Andrea Schmidt & Jo Frank

#lyrikalsmodus KÖRPER
13. September 2019 // 20 Uhr
Z-Bar (Bergstr. 2 // 10115 Berlin)


Wo ist die Literatur?

Performance // Pressekonferenz des nflb e. V. // August 2019

»Wenn ich die tagesschau anschalte, höre ich Spitzenpolitiker_innen darüber sprechen, dass wir neue Erzählungen von Deutschland brauchen […] gegen die Verrohung des Diskurses […]. Genau das wird in Berlin jeden Tag geleistet: in unabhängigen Verlagen, in Literaturzeitschriften, bei den Lesereihen. Ich frage mich, warum dafür nur 360.000€ da sind.« (Tillmann Severin auf der nflb-Pressekonferenz, 13.08.2019)

»Wo ist die Literatur« fragten wir am 13. August 2019 auf der Pressekonferenz des nflb e. V. mit Bezug auf den Haushaltsentwurf 2020/2021 des Berliner Senats, der für die gesamte freie Szene nur 1,7% des Aufwuchses von 68 Mio EUR vorsieht. Gemeinsam mit den Akteur_innen Odile KennelLea SchneiderAndrea Scrima, Doris Anselm, Jake Schneider und Tillmann Severin diskutierten wir über die strukturelle Unterfinanzierung der freien Literaturszene und gaben konkrete Einblicke in die jeweiligen Arbeitsbereiche.

Pressemappe des nflb e. V.
»Schluss mit dem Mythos vom Genie« (taz, 13. August 2019)
»Heftiger Protest« (Berliner Zeitung, 14. August 2019)

(Fotos: © lettrétage)


SYN_ENERGY ATHEN_BERLIN

Performance // Podiumsgespräch, Lesung & Performance // Goethe Institut Athen // April 2019

Gegenwartslyrik – eine Kunst für die Nische oder eine Literatursparte mit neuen künstlerischen Ausdrucksmöglichkeiten? Formate wie Poetry Slam, Performancekunst, digitalisierte Lyrik und experimentelle Grenzüberschreitungen zu Bildender und Darstellender Kunst zeigen deutlich:  die Literaturform Lyrik hat ein beeindruckendes Entwicklungspotential.

Lyrikerinnen und Lyriker, Verleger_innen und Übersetzer_innen aus Deutschland und Griechenland traten während des eintägigen Symposiums in einen Dialog. Im Anschluss an zwei Podiumsdiskussionen hatte das Publikum die Gelegenheit, Lyrik live zu erleben. Mit einer Lesung der Gedichte des Lyrikers Konstantínos Kaváfis aus dem Band Im Verborgenen. Hidden Poems (Verlagshaus Berlin 2014) schlugen wir die Brücke von Berlin nach Athen.

»Syn_Energy Athen_Berlin« war die Fortsetzung  des griechisch-deutschen Literaturfestivals (17.–21. Oktober 2018 in Berlin), ein Projekt von Diablog Vision und der Berliner Lettrétage, welches vom Hauptstadtkulturfonds und der Stavros Niarchos Foundation gefördert wurde.