Editorial Design & Visual Art / Verlagshaus Berlin // Dezember 2025



Für das Verlagshaus Berlin habe ich den Band Kreuzfällen. Ein Epyllion gestaltet. Es ist ein witziges Langgedicht, dass die fiktive Geschichte des Kreuzefällens in den Alpen erzählt. Die beiden Autoren Tobias Roth & Daniel Bayerstorfer gehen in dem Text der Frage nach: Was wäre, wenn man Gipfelkreuze einfach absägte? In einer poetisch-wilden Wanderung durch die Alpen fragen sie nach Mythen und Geschichten, die wir in Landschaften eingeschrieben haben. Das Buch ist kein nostalgischer Ruf nach unberührter Natur, sondern ein Plädoyer für den bewussten Umgang mit Natur und eine neue Kulturgeschichte der Symbole.



Zum Text entwickelte ich doppelseitige, schwarz-weiße Tuschezeichnungen. Fragmentarische naturhafte Strukturen verbinden sich mit konkreten Pflanzendarstellungen und erzeugen Brüche zu den oppulenten Naturbeschreibungen. »Kreuzfällen« ist als Hardcover in ein mattes Werkdruckpapier eingefasst, mit schwarzem Vorsatzpapier, Kapitelband und Lesebändchen ausgestattet und typografisch-verliebt in den Schriften »Poplar« und Elza« gesetzt.
→ Die Buchpremiere findet am 21.01.26 um 19 Uhr im Lyrik Kabinett (Amalienstr. 83 a, München) statt.
→ Kreuzfällen oder die Lyrik der Gipfel und Berge, Interview zum Buch, Bayerischer Rundfunk (21.01.26)
Kreuzfällen. Ein Epyllion
Langgedicht: Tobias Roth & Daniel Bayerstorfer
Zeichnungen: Andrea Schmidt
ISBN 978-3-910320-19-2 → € 25,00 €
Editorial Design // Verlagshaus Berlin // November 2024



Vor dem Hintergrund des 7. Oktober und des darauf folgenden Krieges ist The In-Between / Das Dazwischen von Sandra Gugić, Lily Shehady und Sarah Sassoon ein Buch, das schmerzhafte Fragen stellt, den Alltag zwischen Angst, Verwirrung, Resignation und Hoffnung beschreibt und an die Menschlichkeit appelliert. In ihrem gemeinsamen Schreiben schaffen Sandra Gugić, Lily Shehady und Sarah Sassoon inmitten von Chaos und Zerstörung einen Raum der Solidarität, der Empathie, des Verständnisses und der Stärkung.
Das 160-Seiten-starke Kippbuch kann von beiden Seiten gelesen werden – entweder im englischen Original oder ins Deutsche übertragen von Jo Frank. Die ausgewogen-opulente Gestaltung von Andrea Schmidt spiegelt das Dazwischen wieder: weißer und schwarzer Druck auf stormy-grey Papier, versehen mit feinen Strichzeichnungen von Oliver Hummel.



The In-Between / Das Dazwischen
Gedichte und lyrische Essays: Sandra Gugić, Lily Shehady und Sarah Sassoon
Übersetzung: Jo Frank, Zeichnungen: Oliver Hummel
ISBN 978-3-910320-17-8 → € 24,90 €
Fotos: © Oliver Hummel @hummelgrafik
Ausstellungsgestaltung // Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz // Juli 2024




Für die Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz habe ich die Ausstellung »Was bedeutet Wannsee für …?« gestaltet, die sich in die bestehende Dauerausstellung zur »Wannsee-Konferenz« einfügt.




Die Villa am Wannsee ist zum Symbol für die Shoah geworden. Das war nicht immer so: Der Ort hatte in den vergangenen Jahrzehnten ganz unterschiedliche Bedeutungen. In Form von Plakaten, Aufklebern und Aufstellern habe ich einige dieser Perspektiven in der Ausstellung »Was bedeutet Wannsee für …?« sichtbar gemacht. Zudem ist eine illustrierte Karte des Geländes und ein Faltblatt mit den einzelnen Ausstellungsstationen entstanden.
Inhaltliches Ausstellungskonzept: © Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz
Visuelles Ausstellungskonzept & Umsetzung: © Andrea Schmidt
Illustrierte Karte des Geländes: © Nina Kaun
Corporate Design // Senatsverwaltung Berlin // Juli 2024




Auch in diesem Jahr durfte ich wieder die Gestaltung für den »Berliner Frauenpreis« übernehmen. Er wird seit 1987 an Persönlichkeiten der Stadt Berlin vergeben, die durch ihr Engagement in herausragender Weise für die Emanzipation der Geschlechter gewirkt haben und schafft damit Sichtbarkeit für kluge, engagierte Frauen!
Der »Berliner Frauenpreis 2024« wurde an Prof. Dr. Heide Pfarr für Ihr Engagement für die Gleichstellung der Geschlechter in der Arbeitswelt verliehen. Für die Veranstaltung am 10. Juli 2024 im Roten Rathaus habe ich im Auftrag der Senatsverwaltung für Arbeit, Soziales, Gleichstellung, Integration, Vielfalt und Antidiskriminierung Plakate, Einladung, Postkarte, Stellwand und Share-Pics gestaltet. Die Illustration der Preisträgerin wurde von Nina Kaun gezeichnet.
Vortrag // LucasFonts in Berlin-Schöneberg // // Oktober 2023


Wie kommen die Buchstaben in die Bücher? Wie finden Schriften zu Verlagen, und umgekehrt? Der Typostammtisch Berlin hat am 26. Oktober 23 zum Verlagsabend ins Atelier »LucasFonts« eingeladen: »Die Inhaber*innen, Herausgeber*innen, Autor*innen oder Gestalter*innen (oftmals sind sie all das in Personalunion) illustrer, überwiegend in Berlin ansässiger Literaturverlage erläutern ihre typo-/grafischen Entscheidungen. Dafür bringen sie beispielhaft Bücher mit, legen sie auf den Overhead-Projektor, blättern mit uns durch die Seiten und stellen sich dem Gespräch. Wir freuen uns auf persönliche Begegnungen mit und rare Einblicke in die Arbeit von – Freudenfeuer, Trommelwirbel, großer Tusch: Brinkmann + Bose, Rohstoff, Trottoir Noir, Verbrecher Verlag und Verlagshaus Berlin.«
Zusammen mit Tillmann Severin habe ich über schönste Verlagshaus-Bücher gesprochen, Lieblingsschriften vorgestellt und verraten, wie sie entdeckt werden. Und wir haben darüber gesprochen, dass Lektorat & Gestaltung sich unbedingt bedingen, weil Inhalt & Form unbedingt zusammen gehören. Es war aufregend und schön, unsere Bücher vor so vielen Typo-Expert*innen zu zeigen. Vielen Dank an das tolle Typostammtisch-Team, allen voran Sonja Knecht für die Einladung!
Plakatgestaltung // Brotfabrik Berlin // Mai 2022






Buchgestaltung // Juli 2021
Seit Anfang des Jahres hat mich die Gestaltung der Doppelpublikation »Am Ende der Weißheit / Verschalte Verbindungen« von Swantje Lichtenstein begleitet – zwei Bücher einer Lyrikerin, die in ihrer Arbeit die Schnittstellen von Wissenschaft, poetischer Praxis, performativer Gestaltung und Gesellschaftskritik ausleuchtet. Der Band ist jetzt endlich bei uns Verlagshaus Berlin erschienen und wurde Anfang Juli im »Ocelot, not just another Bookstore« vorgestellt.












»Am Ende der Weißheit« untersucht die komplexe Vielfalt der rassistischen Idee des Weißseins und des Weißen Wissens. Weißheit wird angezeigt, aufgefächert und seziert. Es ist ein Buch gegen das Vonsichweisen und für das Bezeugen von ganz alltäglichen Rassismen – und nicht zuletzt ein Einstehen für Poesie als widerständige Literatur. In dem zweiten Band »Verschalte Verbindungen« wird Poesie zum Gestaltwandlungsprozess, der Verschwiegenes zur Sprache bringt, Verbotenes benennt, Gestohlenes freisetzt und sich nicht zufrieden gibt mit den besetzten, übernommenen, verletzten Sprachen. Basis ihrer Auseinandersetzung ist ein performatives Verständnis des Schreibens: in Buchform übersetzt bedeutet das ein stetiges Ausloten der Grenzen der Sprache und des Sprechens.
Die Gestaltung der Doppelpublikation stellt sich mit dem Inhalt auf: durch farbverlaufende Umschläge, eine schwere Type, Fedrigoni-Papiere in verschiedenen Weiß-tönungen und einen schwarz-durchgefärbten Papp-Schuber mit ausgestanzter verbindender ß-Ligatur, die Inhalt und Form, Vergangenheit und Gegenwart engführt. Nicht nur inhaltlich sondern auch optisch ein grandios schönes Buch!
Am Ende der Weißheit / Verschalte Verbindungen
Doppelpublikation von Swantje Lichtenstein
300 Seiten / 2 Bücher in einem schwarzen Schaber / 29,90 Euro
ISBN 978-3-945832-44-8
Gestaltet wurde das Buch von Typografie/im/Kontext.
Podcast »BookGazette« // Juni 2021


Mit Nick Lüthi, dem Initiator von bookgazette.xyz habe ich mich in dem Podcast »BookGazette. Die Welt der unabhängigen Verlage« über Lyrik, Ligaturen & Typografie unterhalten. Wir sprachen über unabhängiges Verlegen, warum man vor Gedichten keine Angst haben sollte und wie Gestaltung & Inhalt in einem Buch zusammen gehen können. Im Übrigen sind alle Folgen des Podcasts super spannend, denn es kommen Expert*innen aus ganz unterschiedlichen Bereichen des unabhängigen Verlegens zu Wort und sprechen über ihre jeweiligen Erfahrungen – sehr individuell, inspirierend und professionell. Große Empfehlung!
Typo-Seminar an der HbK Braunschweig // April 2021

Im Typografie-Seminar an der HBK Braunschweig setzen wir uns im Sommersemester 2021 mit Anforderungen an barrierefreies und inklusives Grafikdesign auseinander. Themen wie gendersensibles Design, diskriminierungsfreie Sprache oder auch Gestaltung für Menschen mit Beeinträchtigungen, z. B. Menschen, die nicht sehen oder hören können, sind Anliegen, die zu einer partizipativen und inklusiven Gesellschaft gehören und mittlerweile in vielen öffentlichen, sozialen und kulturellen Kontexten Anspruch und Realität darstellen – allein das Alltagsbewusstsein und die Mentalität stehen dem oft skeptisch gegenüber. Woran das liegen könnte, wollen wir in der großen Praxis diskutieren, die notwendigen Parameter erforschen und eigene Konzepte entwickeln, die barrierefreies, inklusives und partizipatives Design realisieren.
Begleitend zum Seminar haben wir eine öffentliche Vortragsreihe konzipiert: Rebecca Kopiecki fragt am 27.4.21 nach Leitgedanken aber auch Grenzen inklusiver Gestaltung. Gregor Strutz stellt am 18.5.21 aktuelle Praxisbeispiele inklusiver Gestaltung vor. Steffen Zimmermann spricht am 15.06.21 über Universal Design für möglichst alle Menschen. Alle Vorträge sind anschließend weiterhin digital verfügbar (Link jeweils über die Bilder).
Editorial Design – Chapbooks // August 2020



Im Verlagshaus Berlin haben wir eine neue Reihe für Chapbooks entwickelt: In der edition zwanzig erscheinen Chapbooks, die Lust machen auf das Entdecken neuer poetischer Stimmen. Wir wollen Autor*innen eine erste Plattform zur Publikation und Zusammenarbeit bieten, noch bevor ein umfangreiches Manuskript in üblicher Debutlänge vorliegt.
Für die neue Edition habe ich das gestalterische Konzept entwickelt: handliche Bücher mit Klappumschlag, Fadenknotenbindung und gedruckt auf Fedrigoni´s neuem Arena-Papier leuchten im sommerlich frischen Pantone 811. Kleine typografische Schätze, die dazu einladen, neue Lyrik zu entdecken.

In unserer ersten Edition erschienen »BARBARA« von Barbara Juch und »lustdorf« von Alisha Gamisch starke lyrische Stimmen, die noch viel von sich hören lassen werden.
Essay & Editorial Design // Dietz Verlag // August 2020


Von Franziska Richter, der Herausgeberin der Anthologie »Echoräume des Schocks« wurde ich neben vielen anderen Kreativen und Kulturschaffenden eingeladen, einen Text zur Anthologie über die Zeit des Lockdown beizusteuern. Entstanden ist der Essay »Ich glaube an die Chance, die in Vagheit liegt«, der persönliche Erfahrungen in meinen Rollen als Verlegerin, Typografin und Lehrende in einer Zeit großer Unsicherheiten reflektiert. Den Essay könnt ihr ab Seite 66 direkt im Buch nachlesen.
In 25 Beiträgen zeichnen Kulturschaffende und Kreative den Widerhall dieser Zeit auf, berichten von Ereignissen aus Politik und Gesellschaft und erzählen von Ängsten und Hoffnungen in ihrem Alltag im Ausnahmezustand. Sie vermessen den Schock, der den Kulturbereich getroffen hat und stellen sich die Frage, wie Kunst und Kultur in und nach der Corona-Zeit gefördert beziehungsweise gestärkt werden können.
ECHORÄUME DES SCHOCKS
Wie uns die Corona-Zeit verändert
Reflexionen Kulturschaffender und Kreativer
Franziska Richter (Hg.)
192 Seiten / Klappenbroschur / 16,00 Euro
ISBN 978-3-8012-0589-8
Gestaltet wurde das Buch von Typografie/im/Kontext.
Weitere Informationen:
→ »Wie wird die Pandemie die Rolle der Kultur verändern?« (Lena Schneider, Tagesspiegel, 10.11.20)
→ »Wichtige Debatte« (Alf Mayer, CulturMag, 01.11.20)
→ »Corona-Schockwellen: Neue Normalkultur?« (NEH, Verdi Kulturmagazin, 24.09.20)
→ Buchpremiere (Palisander, 02.09.20)
Typedesign // August 2020


Luca Pacioli (1445-1514 oder 1517) war ein italienischer Mathematiker, der Lehrer von Leonardo da Vinci, Schachspieler, Zauberer und Typedesigner. Er hat für sein Buch »Divina Proportione« eine nahezu perfekte Schrift konstruiert – nahezu perfekt, denn vier Buchstaben fehlen: J, U, W und Z. Für das unglaubliche, über 800 Seiten schwere Buch »Die Welt der Renaissance«, hg. von Tobias Roth im Verlag Kiepenheuer & Witsch habe ich diese vier Buchstaben nachinterpretiert. Es war eine große Freude, mich dem Konstruktionsprinzip von Pacioli anzunähern! Nachschauen könnt ihr es in dem Buch, welches im Herbst 2020 erscheint!
Editorial Design // März 2020








→ made in china
Gedichte: Lea Schneider // Illustrationen: Yi Meng Wu
Buchgestaltung: Andrea Schmidt
ISBN: 978-3-945832-38-7
Verlagshaus Berlin, 2020
→ Über das Buch (YouTube, Andrea Schmidt, März 2020)
→ »Wann ist ein Gedicht ein Gedicht?« (Veronika Lichter, bücherfrauen, 21. März 2020)
→ »ein loch im papier« (Monika Littau, Fixpoetry, 1. April 2020)
→ »Nicht vergleichen müssen …« (Marcus Neuert, Fixpoetry, 1. April 2020)
→ »Eine Reise durch Städte, Sprachen und Gedichte« (Peggy Kames, sinofilia.com, 13. April 2020)
Bachelor-Prüfung an der HbK Braunschweig // Februar 2020
Im Wintersemester 19_20 betreute ich 10 Bachelor-Arbeiten im Studiengang »Visuelle Kommunikation« an der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig. Die Projekte mit den Schwerpunkten Corporate & Editorial Design sowie Typografie wurden Anfang Februar präsentiert und in der Ausstellung »Ideen¹⁰« gezeigt.
Ausgewählte Studierendenarbeiten von Julia Reichert, Martha Lohse, Cäcilie Fabritius, Katharina Filippov und Gideon Hoja.
Corporate Design / Friedrich-Ebert-Stiftung Berlin // Dezember 2019








Gestaltung von Einladungen, Stellwänden und Print- und Social-Media-Materialien für verschiedene Veranstaltungsformate der Friedrich-Ebert-Stiftung Berlin.
Verwaltung der Professur für Typografie // HBK Braunschweig // Oktober 2019



Seit Oktober 2019 unterrichte ich Typografie am Institut der Visuellen Kommunikation an der Hochschule für Bildende Künste in Braunschweig. Tolle neue Kolleg*innen, kluge Student*innen und eine perfekt ausgestattete Typografiewerkstatt! ∞ Ich bin ganz glücklich und freue mich auf das erste Semester! #typobasics #typenundklischees #typografiemachtsprachesichtbar #ilovemystudents
Auszeichnung der Stiftung Buchkunst // Juni 2015



Die Stiftung Buchkunst prämiert die »Schönsten Deutschen Bücher 2015«! Unter den jeweils 5 Schönsten in fünf Kategorien wurde die »Edition ReVers« (Verlagshaus Berlin) mit allen drei Bänden in der Kategorie »Belletristik« ausgezeichnet – darunter auch der Band »Die Erbärmlichkeit des Krieges« von Wilfred Owen (Übersetzungen von Johannes Frank & Zeichnungen von Andrea Schmidt).
Die Auszeichnung wurde am 3. September 2015 im Museum für Angewandte Kunst Frankfurt verliehen. In der Jurybegründung zur Preisverleihung hieß es »Diese Bücher befeuern die Vorstellung, dass die epochalen Revolutionen anders verlaufen könnten, wenn man sich mit dem jeweils letzten Satz in den Ausgaben solidarisierte: »Poetisiert Euch.«
»Stadt, Land, Buch« // Börsenverein // November 2014









Am 22. November 2014 präsentierten wir mit dem Verlagshaus Berlin im Rahmen der Veranstaltung »Stadt, Land, Buch« vom Börsenverein eine »Lange Lyriknacht« im Theater der Brotfabrik (Berlin-Weißensee). Zusammen mit unseren Autor*innen und Illustrator*innen stellten wir die neuen Bände unserer Edition ReVers vor. Ich visualisierte live die Lesung zum Band »Die Erbärmlichkeit des Krieges. Gedichte von Wilfred Owen« mit Zeichnungen und Live-Visuals.
Interview auf »We read indie« // März 2014

Am Samstag, 22. März 2014, findet der 2012 ins Leben gerufene Indiebookday statt! Anlässlich dieses Tages kommen in der Reihe »We talk Indie« die kreativen Köpfe hinter den Indie-Programmen zu Wort. Unser Interview kann hier nachgelesen werden: »We talk indie: Im Gespräch mit dem Verlagshaus Berlin«.
Lehrauftrag für Designtheorie // FH Potsdam // Sommersemester 2013 // Juli 2013



Bedingt durch Globalisierung und Multikulturalisierung arbeiten Designer immer häufiger in interkulturellen Kontexten. Im Bewusstsein ihrer »eigenen« Kultur, müssen sie sich auch Fragestellungen der Inter- und Transkulturalität zuwenden, um im interkulturellen Kontext adäquat gestalten zu können. Oftmals sind Gestalter dabei mit Klischees und Stereotypen der »eigenen« und der »fremden« Kultur konfrontiert; jede Kultur besitzt daneben ihre sprachlichen und formal-ästhetischen Typen.
Leitfragen des Seminars waren: Wie ist Design im trans- bzw. interkulturellen Kontext vor dem Hintergrund von Klischees zu denken? Wie kann möglicherweise ein formal-ästhetischer Typus von einem sprachlichen Klischee abgeleitet werden? Gibt es Beziehungen zwischen formal-ästhetischer und sprachlicher Ebene? Welche trans- und interkulturellen Erfahrungen, Kenntnisse und Fertigkeiten sind erforderlich, um differenziert mit Klischees umzugehen und in interkulturellen Kontexten zu entwerfen?
Seminar für Designtheorie zusammen mit Dr. Alexander Graeff
FH Potsdam / Sommersemester 2013