Schreiben gegen die Norm(en)?

Performance // Lesung & Gespräch // Ocelot Berlin // November 2021

Ausverkauftes Haus am Samstag im Ocelot: In der Lesereihe »Schreiben gegen die Norm(en)?« stellten wir Texte von Autor*innen vor, die gegen vermeintliche Konventionen anschreiben, von Normen abweichen, dabei aber auch Projektionsfläche für Verletzbarkeit bieten. »die Norm macht sich unsichtbar, indem sie sich ununterbrochen redend verschweigt, verschweigt aber das Andere, das ja konstituierend für die Norm ist, die aber auf keinen Fall will, dass man es merkt« schreibt Odile Kennel in ihrem Essay »Lust« (Verlagshaus Berlin, 2021).
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Doris Anselm, Miku Sophie Kühmel, Muri Darida und Jasper Nicolaisen lasen mutige Texte, die Konstellationen in Beziehungen ausloten. Wir sprachen über »Regenbogen-Familiensaga« als Label, über das Schreiben über Sex aus der Perspektive einer Frau und über Konstruktionen von Familie, die als sicherer Ort erscheinen, aber eben auch Gewalt beinhalten können. Ich hatte die große Freude mit Alexander Graeff durch den Abend zu führen.
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Die Veranstaltung wurde unterstützt von PINK.LIFE, Aktionsbündnis gegen Homophobie, Nipple Liberation Army, OSTMOST und wurde gefördert durch den Lesungsfond des Fördervereins Buch. 2022 geht es weiter! 🖤