Frühjahrsvorschau 2021

Verlagshaus Berlin // Gestaltung der Frühjahrs-Vorschau 2021 // Dezember 2020

→ Edition Belletristik: In CAIRD adressiert Asmus Trautsch die Gleichzeitigkeit von Fernbusfahrten und Klimagipfel: Wo kommen wir an, wenn wir gescheitert sind? Claudia Gabler betritt in Vom Aufblühen der Vasen Urbilder von Naturerfahrung die genau so Bild wie Ort sind. → Edition Panopticon: In Verschalte Verbindungen setzt Swantje Lichtenstein Worte in Aktion, benennt Verbotenes, gibt sich nicht zufrieden mit verletzten Sprachen. → Edition Zwanzig: In lustdorf führt Gamisch einen Dialog der Enkelin mit der Oma – über Putin, Borschtsch und Sex. In BARBARA spricht Juch kompromisslos von sozialer Klasse, Begehren, Sport und Kunst. → Edition Poeticon: Mit den Essays Tier. Ein Tier schreibt als Mensch ein Gedicht über ein Tier von Mikael Vogel und Beugung. Poetik der Dokumentation von Christian Metz erscheinen zwei neue lyrische Essays. Außerdem ist Geschlecht. Schlag vom Schlage des Gedichts von Swantje Lichtenstein wieder in der 2. Auflage erhältlich. (Editorial Design: Andrea Schmidt)


Edition Zwanzig

Visuelle Kommunikation // Editorial Design – Chapbooks // August 2020

Im Verlagshaus Berlin haben wir eine neue Reihe für Chapbooks entwickelt: In der edition zwanzig erscheinen Chapbooks, die Lust machen auf das Entdecken neuer poetischer Stimmen. Wir wollen Autor*innen eine erste Plattform zur Publikation und Zusammenarbeit bieten, noch bevor ein umfangreiches Manuskript in üblicher Debutlänge vorliegt.

Für die neue Edition habe ich das gestalterische Konzept entwickelt: handliche Bücher mit Klappumschlag, Fadenknotenbindung und gedruckt auf Fedrigoni´s neuem Arena-Papier leuchten im sommerlich frischen Pantone 811. Kleine typografische Schätze, die dazu einladen, neue Lyrik zu entdecken.

In unserer ersten Edition erschienen »BARBARA« von Barbara Juch und »lustdorf« von Alisha Gamisch starke lyrische Stimmen, die noch viel von sich hören lassen werden.


Dagesh. Jüdische Kunst im Kontext

Visuelle Kommunikation // Gestaltung von Logo & Printmedien // August 2020

Das Projekt »Dagesh. Jüdische Kunst im Kontext« engagiert sich für Bildung und Vermittlung jüdischer Gegenwartskünste. Gestaltung von Logo, Falzflyer für das Bildungsprogramm »DAGESH on Tour« und Visitenkarten. → www.dagesh.de


Echoräume des Schocks

Visuelle Kommunikation // Essay & Editorial Design // Dietz Verlag // August 2020

Von Franziska Richter, der Herausgeberin der Anthologie »Echoräume des Schocks« wurde ich neben vielen anderen Kreativen und Kulturschaffenden eingeladen, einen Text zur Anthologie über die Zeit des Lockdown beizusteuern. Entstanden ist der Essay »Ich glaube an die Chance, die in Vagheit liegt«, der persönliche Erfahrungen in meinen Rollen als Verlegerin, Typografin und Lehrende in einer Zeit großer Unsicherheiten reflektiert. Den Essay könnt ihr ab Seite 66 direkt im Buch nachlesen.

In 25 Beiträgen zeichnen Kulturschaffende und Kreative den Widerhall dieser Zeit auf, berichten von Ereignissen aus Politik und Gesellschaft und erzählen von Ängsten und Hoffnungen in ihrem Alltag im Ausnahmezustand. Sie vermessen den Schock, der den Kulturbereich getroffen hat und stellen sich die Frage, wie Kunst und Kultur in und nach der Corona-Zeit gefördert beziehungsweise gestärkt werden können.

ECHORÄUME DES SCHOCKS
Wie uns die Corona-Zeit verändert
Reflexionen Kulturschaffender und Kreativer
Franziska Richter (Hg.) 
192 Seiten / Klappenbroschur / 16,00 Euro  
ISBN 978-3-8012-0589-8
Gestaltet wurde das Buch von Typografie/im/Kontext.

Weitere Informationen:
→ »Wie wird die Pandemie die Rolle der Kultur verändern?« (Lena Schneider, Tagesspiegel, 10.11.20)
→ »Wichtige Debatte« (Alf Mayer, CulturMag, 01.11.20)
→ »Corona-Schockwellen: Neue Normalkultur?« (NEH, Verdi Kulturmagazin, 24.09.20)
→ Buchpremiere (Palisander, 02.09.20)


Divina Proportione

Visuelle Kommunikation // Typedesign // August 2020

Luca Pacioli (1445-1514 oder 1517) war ein italienischer Mathematiker, der Lehrer von Leonardo da Vinci, Schachspieler, Zauberer und Typedesigner. Er hat für sein Buch »Divina Proportione« eine nahezu perfekte Schrift konstruiert – nahezu perfekt, denn vier Buchstaben fehlen: J, U, W und Z. Für das unglaubliche, über 800 Seiten schwere Buch »Die Welt der Renaissance«, hg. von Tobias Roth im Verlag Kiepenheuer & Witsch habe ich diese vier Buchstaben nachinterpretiert. Es war eine große Freude, mich dem Konstruktionsprinzip von Pacioli anzunähern! Nachschauen könnt ihr es in dem Buch, welches im Herbst 2020 erscheint!


Podcast #lyrikalsmodus

Verlagshaus Berlin // Podcast #lyrikalsmodus // August 2020

Im Podcast #lyrikalsmodus habe ich eine neue Episode mit Anna Hetzer (Autorin) und Sasha Rau (Schauspielerin) aufgenommen. Wir sprechen über Inszenierungen von Lyrik, über Kipp- und Standbilder, Performances, Mehrsprachigkeit, die Schaffung und Vermessung von Räumen – und Etikettenschwindel. Ein schönes Gespräch, hört doch mal rein: https://www.buzzsprout.com/945517/4793528

Visualisierungen zu unserem gemeinsamen Projekt, welches letztes Jahr im Dezember in der Schaubühne Hamburg präsentiert wurde, könnt ihr hier sehen: Kippbilder.


Deutscher Verlagspreis 2020

Verlagshaus Berlin // Auszeichnung mit dem Deutschen Verlagspreis 2020 // Mai 2020

Große Freude im Verlagshaus! Wir wurden online gemeinsam mit 65 anderen unabhängigen Verlagen aus ganz Deutschland von Prof. Monika Grütters, Staatsministerin für Kultur und Medien, mit dem Deutschen Verlagspreis 2020 ausgezeichnet:

„Gerade unabhängige Verlage engagieren sich dafür, dass auch Bücher zu Themen abseits des Mainstreams verlegt werden. Sie garantieren eine vielfältige Bücherlandschaft, stoßen Diskussionen an und ermöglichen es den Leserinnen und Lesern, auch Neues und Unerwartetes zu entdecken.“

Nach den Auszeichnungen mit dem 1. Deutschen Verlagspreis im letzten Jahr und dem 1. Berliner Verlagspreis 2018 bedeutet dieser Preis für uns vor allem eine weitere Wertschätzung unserer Arbeit in einem Verbund von Autor*innen, Illustrator*innen – von Kompliz*innen, die das Verlegen von Lyrik als künstlerisches und auch politisches Arbeiten verstehen. Großen Dank allen für die Unterstützung und Begleitung in den letzten 15 Jahren, und ganz besonders denen, die den Deutschen Verlagspreis ermöglicht haben! – poetisiert euch!


made in china

Verlagshaus Berlin // Editorial Design // März 2020

→ made in china
Gedichte: Lea Schneider // Illustrationen: Yi Meng Wu
Buchgestaltung: Andrea Schmidt
ISBN: 978-3-945832-38-7
Verlagshaus Berlin, 2020

»Wann ist ein Gedicht ein Gedicht?« (Veronika Lichter, bücherfrauen, 21. März 2020)
→ »ein loch im papier« (Monika Littau, Fixpoetry, 1. April 2020)
→ »Nicht vergleichen müssen …« (Marcus Neuert, Fixpoetry, 1. April 2020)
»Eine Reise durch Städte, Sprachen und Gedichte« (Peggy Kames, sinofilia.com, 13. April 2020)


Berliner Frauenpreis 2020

Visuelle Kommunikation // Corporate Design // Senatsverwaltung Berlin // März 2020

Am Freitag, 6. März 2020, wurde im Rathaus der Berliner Frauenpreis an Yvonne Büdenhölzer, Intendantin der Berliner Festspiele, verliehen. Sie führte 2019 die Quote ein und ermöglichte damit eine größere Sichtbarkeit von Regisseurinnen im Rahmen des Berliner Theatertreffens! »Ein Sinneswandel ist im Theater von Nöten, ein generelles Umdenken, wenn Theater relevant bleiben will, erklärt sie, und um Strukturen zu schaffen brauche es Entscheidungen.« Es Ist großartig und wichtig, dass es diesen Preis gibt. Er schafft Sichtbarkeit für kluge, engagierte Frauen! Und ich bin sehr glücklich, dass ich mit Typografie/im/Kontext die visuelle Gestaltung für den Preis, der von der Senatsverwaltung für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung ausgeschrieben wurde, übernehmen durfte.


→ Infos zum Weiterlesen: Parität mit Aschenputtel Technik!? (taz online, 09.03.2020)
Fotos: @blnfestspiele


Teilchenland

Verlagshaus Berlin // Editorial Design // März 2020

Teilchenland
Gedichte: Caca Savic // Illustrationen: Nina Kaun
Buchgestaltung: Andrea Schmidt
ISBN: 978-3-945832-37-0
Verlagshaus Berlin, 2020

»Mehrsamkeiten« (Jonis Hartmann, Fixpoetry, 23. März 2020)
»Letzte Lektüren – Podcast #14« (blauschwarzberlin, März 2020)